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Geschichte der Grundschule Sankt Barbara

Woher kommt der Name unserer Schule? Als die Gemeinden Höhn und Oellingen sich entschlossen hatten, eine gemeinsame Schule zu bauen, suchten die Gemeindeväter einen passenden Namen.

Sie kamen auf die Idee die Schutzpatronin der Bergleute, die heilige Barbara auch zur Namenpatronin der Schule auszuwählen. Denn in Schönberg und Neuhochstein wurde schon vor gut 200 Jahren, in Höhn von ca. 1820 bis 1960 Bergbau betrieben. So erhielt die Schule denNamen "Verbandsschule St. Barbara Höhn-Urdorf-Oellingen."

Heute heißt unsere Schule Grundschule St. Barbara Höhn.

        

                          1727 -1822                                         1982 - Heute

Besondere Begebenheiten aus den letzten 200 Jahren, wie sie unsere Alten aus Oellingen noch im Gedächnis haben und was die Schulchroniken von Höhn und Oellingen berichten.

1727 - 1822: Erstes Schulhaus in Höhn ( Kirchspielschule ), darin ein Zimmer für den Pfarrer (wahrscheinlich Gillichs - Haus später Ww. Josef Eisenmenger). Bis 1767 bilden Höhn, Urdorf und Oellingen eine Schulgemeinde.

1768 - 1817: Oellingen bekommt eine eigene Schule und Lehrer ( Dinglehrer ). Der Unterricht wurde abwechselnd in den Wohnungen der Schulkinder abgehalten.

1817-1824: Die Kinder von Oellingen gehen wieder in die Schule nach Höhn.

1822: Das alte Schulhaus in Höhn wird an Joh. Eisenmenger verkauft. Lehrer Heep hatte ein eigenes Haus neben dem Kirchhofstor bei der Kirche. Der Unterricht fand im Wohnhaus statt.

1824: Oellingen bekam eine selbständige Schule. Der Schulraum wurde für 13 Gulden bei Johann Heinz gemietet. Das Schulzimmer war nicht gedielt.

1834: Ein neuer sehr schlechter Schulraum, ohne Ofen, wurde bei Christian Heinz gemietet.

1839: Die Sonntags- und Abendschule wurde eingerichtet.

1841: Ein neuer Schulraum wird bei Joh. Höhn II gemietet.

1861: Am 14.11. wurde in Höhn die neue Schule eingeweiht ( jetzt Rathaus)

1864: Das neu erbaute Haus von Christian Heinz III wurde für 5000 Gulden gekauft und als Schule eingerichtet.

1865: Das Haus bekommt ein Türmchen mit Glocke (Glockengießer Lehmann Neuwied). Die Glocke hatte ein Gewicht von 1 Zentner. Die Glocke wurde nur für die Schule genutzt, da das andere Leuten zu teuer für die Gemeinde war. Das Heizen der Schule übernahm der Lehrer Lehnhäuser. Dafür bekam er von der Gemeinde einen Klafter Buchenholz und fünf Zain Kohlen ( Zain = altes Braunkohlenmaß )

1923 - 1925: Die Oellinger Schule wird gebaut. Am 3.7.1925 wird der zweite Schulsaal eingeweiht.

1949: Es wird eine Schulwohnung ausgebaut.

1982: Die Gemeinden Höhn und Oellingen bauen die jetzige Schule St.Barbara.

2005: Die Schule wird Schwerpunktschule und verpflichtet sich somit dem Grundsatz der Inklusion. Von nun an werden Kinder ohne und mit sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam unterrichtet.

2010: Mit der Zusammenlegung der Hauptschule und der Realschule zur Realschule Plus war das Ende des Hauptschulstandortes Höhn voraussehbar. Im Sommer 2010 wurden wir reine Grundschule. 2016: Die Grundschule Höhn feiert das 50-jährige Schuljubiläum.