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Schau doch mal rein... (13:37, 16.09.2018)

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Schwerpunktschule: Was bedeutet das?

Wir sind Schwerpunktschule, d.h. es gehören auch Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf zum Klassenverband (sog. I-Kinder = Integrationskinder). Grundsatz ist dabei: Es ist normal, verschieden zu sein!

Alle Schüler haben unterschiedliche Voraussetzungen, Neigungen und Fähigkeiten; sie lernen miteinander und voneinander. So entsteht durch das tägliche Miteinander eine Atmosphäre gegenseitigen Respekts und wechselseitiger Akzeptanz. Ziel ist es, alle Schüler bestmöglich zu fordern und zu fördern.

 

Grundsätze für den Unterricht

An unserer Grundschule arbeiten Grundschulkolleg/Innen, Förderschullehrer/Innen und Pädagogische Fachkräfte, die gemeinsam für die Förderung aller Kinder verantwortlich sind. Hinsichtlich der Förderung und der Planung des Unterrichts erfolgt ein regelmäßiger Austausch.

  • Die sonderpädagogische Förderung setzt beim individuellen Lernstand des Kindes an. Sie berücksichtigt die Lernausgangslage und die persönlichen Eigenarten. Je nach Erfordernis wird sich am Lehrplan des entsprechenden sonderpädagogischen Förderschwerpunktes orientiert (zieldifferent) oder teilweise auch zielgleich unterrichtet.
  • Als Grundlage der Arbeit werden Förderpläne erstellt; darin werden die angestrebten Lernziele und die individuellen Methoden bzw. Maßnahmen in einem überschaubaren Zeitrahmen festgehalten.
  • Leistungen werden für die I-Kinder individuell ermittelt und beurteilt – dies geschieht in der Regel in einer beschreibenden Form. Entsprechen die Leistungen dem allgemeinen Lehrplan (zielgleich), werden sie auch als Note im Zeugnis aufgeführt.

 

So ist der Unterricht organisiert

Dem Bedarf und den Möglichkeiten entsprechend sind in den Klassen in einzelnen Stunden zusätzliche Lehrkräfte eingesetzt. Grundsätzlich kommt die Anwesenheit einer zusätzlichen Lehrkraft der gesamten Lerngruppe zugute, da eine zweite Person für Beratung und Hilfen zur Verfügung steht.

So kann der Unterricht für die I-Kinder aussehen:

  • Meistens erfolgt der Unterricht integriert im Klassenverband (gemeinsamer Unterricht). Wenn möglich arbeiten die Kinder an den gleichen oder ähnlichen Inhalten, bei Bedarf mit Hilfestellungen.
  • Vor allem in Deutsch und Mathematik können die Aufgaben je nach Lernstand des Kindes auch von den allgemeinen Lerninhalten der Klasse abweichen. Daher erhalten die I-Kinder oftmals einen eigenen Arbeitsplan.
  • Wenn es pädagogisch sinnvoll ist, erfolgt der Unterricht in einzelnen Stunden in einer Kleingruppe, beispielsweise bei der Einführung neuer Inhalte.
  • In den übrigen Fächern (Sachunterricht, Religion, Musik, Sport, BTW, Englisch, AGs) werden meist alle Kinder zusammen unterrichtet. Bei Bedarf gibt es Hilfestellungen.

 

Prävention von Lernschwierigkeiten

Der Prävention von drohenden Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen wird an unserer Schule besondere Bedeutung zugemessen.

  • Dem Bedarf entsprechend sind die Klassen in einzelnen Stunden mit zusätzlichen Lehrkräften ausgestattet. Diese fördern die jeweiligen Kinder in der Klasse oder auch teilweise in Kleingruppen.
  • Die Förderschullehrkraft steht für Diagnostik, Förderung und Beratung zur Verfügung, wie zum Beispiel Einschulungsdiagnostik (DVET), bei auftretenden Lernproblemen in einzelnen Fächern, für die Schullaufbahnberatung, Kontakt mit schulischen und außerschulischen Einrichtungen (z.B. Beratungs- und Förderzentrum Siershahn, Kindergärten, HTZ und Therapeuten).
  • Nach der Schule bietet unsere pädagogischen Fachkräfte Frau Bernd und Frau Gangluff an zwei Nachmittagen das Projekt „Abenteuer Lesen“ an. Dies dient der Verbesserung der Lesekompetenz, sowie dem Ziel Freude und Neugier am Lesen zu wecken und zu bewahren.
  • Unsere Schule nimmt am Lernpatenprojekt "Keiner darf verloren gehen" teil. Kinder in benachteiligten Lebenssituationen brauchen oft eine zusätzliche Unterstützung. Bei uns arbeitet als Lernpatin Frau Vath. Sie unterstützt ein- bis zweimal in der Woche einzelne Kinder, wobei eine freundschaftliche, vertrauensvolle Beziehung im Vordergrund steht. Es wird gelesen, geschrieben und gerechnet, aber auch erzählt und gespielt. Dieses Projekt wurde von der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises und des Landesverbandes der DRK ins Leben gerufen und vom Jugendministerium unterstützt.